Chronologie des Projektes
1995 - 2000
Die Idee der Begegnungsstätte entwickelt sich auf den Sommerbaulagern im Kibbuz Harduf im Gespräch und der gemeinsamen Arbeit mit unseren Partnern. Zunächst ist an ein Stück Land zwischen Harduf und Sawa'ed gedacht. Am 3. Oktober 1998 wird in Deutschland der Verein "Tor zur Welt" gegründet.
2001
Das Bauprojekt des Sommerlagers ist im neuen Kindergarten des Beduinendorfes Sawa'ed. Dadurch wird unsere Beziehung auch zu unseren arabischen Partnern intensiver. Diese Arbeit war möglich durch eine großzügige Spende des Anthroposophischen Zentrums in Kassel.
Frühjahr 2002
Im Frühjahr wird dem Projekt ein Stück Land durch den Kibbuz Harduf zur Verfügung gestellt. Es befindet sich zwischen Harduf und dem arabischen Dorf Ka'abiya. Es findet dort im Wald ein erstes großes Seminar mit Interessierten aus der Umgebung statt. Eine neue Seite des Projektes wird deutlich: Es soll auch ein ökologisches Zentrum werden.
Sommer 2002
Im Sommer arbeitet die Gruppe aus Deutschland schon auf dem neuen Land und ebnet einen zentralen Begegnungsplatz mit Feuerstelle.
Herbst 2002 - Frühjahr 2003
befindet sich Johann Schuur für den deutschen Verein vor Ort und begleitet die Aktivitäten. Es wird in Israel ein Verein gegründet, die Arbeit an der Stätte geht weiter und das Baugenehmigungsverfahren läuft an. Außerdem werden diverse Aktivitäten, wie Seminare und kurze kleine Tagungen durch eine Initiativgruppe vorbereitet.
Sommer 2003
Im Sommer arbeitet wieder eine Gruppe aus Deutschland auf dem für das Projekt zur Verfügung gestellten Land. Es wird der Platz für ein erstes winterfestes Zelt vorbereitet.
Sommer 2004
Es findet sowohl ein Begegnungslager in Deutschland als auch in Israel statt.
Sommer 2005
Es findet wieder ein Begegnungslager in Israel statt. Wie schon in den vergangenen Jahren können wir bei unserem Aufenthalt eine Menge Neues bestaunen. Auch nimmt die Zahl der Aktivitäten in der Begegnungsstätte beständig zu.
Sommer 2006
Das Begegnungslager in Israel muss leider wegen des Libanonkrieges kurzfristig abgesagt werden. Eine kleine Gruppe fährt trotzdem und kann neben einer Reihe wichtiger Begegnungen auch an der Begegenungsstätte weiterarbeiten. Der Konflikt macht die Wichtigkeit unserer Arbeit wieder einmal besonders deutlich.
Sommer 2007
Eine kleine Gruppe fährt diesen Sommer nach Galiläa. In Sawa'ed wird am Gästehaus von Amin gearbeitet. Zusammen mit jüdischen Israelis aus Harduf werden eine schicke, neue Natursteinmauer und eine Pergola gebaut. Ein Teil der Freiwilligen hilft bei der Fertigstellung der Waldorfschule in der bnachbarten arabischen Stadt Shfar'amr, die dieses Schuljahr eröffnet wird.
Sommer 2008
Die Reise begann diesmal in Jerusalem mit vielseitigen Begegnungen. In Harduf hat die Gruppe weiter in Sha'ar laAdaman gearbeitet. Es wurden die Sitze des Filmtheaters erneuert und eine Terrasse auf dem Abhang errichtet.
10 Jahre "Tor zur Welt" 2008
Im Oktober trafen sich, zum Teil von weit angereist, fast 40 junge Menschen in der Christengemeinschaft Brenzlauer Berg in Berlin, um 10 Jahre Jubiläum des Vereins Tor zur Welt - Sha'ar laOlam - Bab l'alAlem e .V. zu feiern. Neben Rückblicke auf eine doch bemerkenswerte Entwicklung des Projekts sowie Vorblicke auf zukünftige Vorhaben erfreute und forderte eine ausgeklügelte Stadt-Ralley durch Berlin die Teilnehmenden.
Sommer 2009
Auch dieses Jahr gab es wieder ein Sommerlager in Israel. Berichte über die Aktivitäten und Bilder werden in Kürze folgen.
Nathan der Weise - Nathan haChacham - Nathan alHakim 2009
Das Theaterstück wurde von arabischen und jüdischen Jugendlichen aus Galiläa und jungen Leuten aus Deutschland in drei Sprachen erarbeitet. Die ebenfalls dreisprachigen Aufführungen in Überlingen, Winterbach/Stuttgart, Freiburg und Basel waren ein voller Erfolg. An einer Neuauflage im Mai nächsten Jahres wird gearbeitet - anlässlich des Shavuot-Festivals in Harduf, auf dem Weltkongress der Christengemeinschaft FutureNow in Dortmund sowie in Hannover und Berlin soll das Stück gezeigt werden.

