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Chronologie
Bisherige Aktivitäten in
Sha'ar laAdam - Bab l'il Insan
Kinder und Jugend
- Regelmäßige Begegnungen von
Schulklassen und Jugendgruppen
aus der Waldorfschule in Harduf und
Schulen aus Shfar'amr und den umliegenden Dörfern mit
gemeinsamen ökologischen und landwirtschaftlichen Aktivitäten nach
Jahreszeit;
- Ein Schülerprogramm zur Stärkung individueller Fähigkeiten durch
Sprachunterricht in arabischen Ortschaften in Arabisch, Englisch
und Hebräisch;
- Jüdisch-arabische Theaterarbeit und Schauspielübungen unter Leitung
von Dozenten der Schauspielschule in Harduf, unter anderem eine
gemeinsame Aufführung von Geschichten aus 1001 Nacht durch
Elftklässler aus Harduf und Shfar'amr in den umliegenden Orten und in
England (gemeinsame Gastspielreise im Frühjahr 2007);
- Deutsch-israelische Jugendbegegnungen in Zusammenarbeit mit Tor
zur Welt.e.V. auf regelmäßiger Basis. Seit 1998 beinahe jährlich
Begegnungslager in Israel mit gemeinsamen Baueinsätzen,
kulturellem Programm und Ausflügen, die das Interesse der Jugendlichen vor
Ort aneinander stärken. 2004 erster Gegenbesuch in Deutschland durch
eine arabisch-jüdische Gruppe, die ihr Bewusstsein und ihre Kenntnisse der komplexen
geschichtlichen Situation u.a. durch Besuche an Gedenkstätten in
Niedersachsen und Berlin vertiefen konnte.
Ökologie und Naturschutz
Bisher wurde vor allem versucht, das
der Initiative vom Kibbutz Harduf überlassene Waldstück mit
natürlichen und umweltverträglichen Mitteln zu kultivieren, die dort vorgefundene Monokultur aufzulockern und einen Garten
anzulegen. Ein ökologisch nachhaltiges Zisternensystem wurde
von Schülern aus Harduf und dem Nachbardorf Ka'abiyye angelegt.
Alle Arbeiten an der Begegnungsstätte wurden bis jetzt in Handarbeit
ausgeführt, was das Bewusstsein für die Erde, die Gesteinsstruktur des
Landes, die Luft und den Wert des Wassers intensiviert - sie alle sind
wertvolle Ressourcen, die unser Verantwortungsbewusstsein
herausfordern.
Soziale Aktivitäten
Es ist uns ein Anliegen, das
Bewusstsein des Einzelnen für Gemeinschaftsfragen zu stärken,
unser Verantwortungsbewusstsein
gegenüber der Gesellschaft zu
entwickeln und Eigeninitiative, Selbstverantwortung und Partizipation zu
fördern. Ein Weg dazu sind
gemeinsamen Aktivitäten in der
lokalen Gemeinschaft, ein anderer
die Kleingruppen-Kultur, die um die
Begegnungsstätte entsteht.
- Jüdisch-arabische Feste in Sha'ar
laAdam:
Jedes Jahr im Frühling, in der Zeit
des Wochenfestes Shavuot, findet in
der Begegnungsstätte ein großes
mehrtägiges Festival statt -
Aufführungen, künstlerische und
handwerkliche Workshops,
Gesprächsgruppen und vieles mehr.
2007 erweiterte sich dieses Festival
zum ersten Mal um internationale
Anteile, indem unter dem Motto
„Heilende Worte“ eine internationale
Märchenerzählertagung und eine Jugendtagung zum Gelingen des
Festes beitrugen (mit Unterstützung
des Landkreises Emek Yisreel und
verschiedener internationaler
Organisationen).
Im Herbst, zur Zeit des
Laubhüttenfestes Sukkoth, das in den
Jahren 2006 und 2007 mit dem
Ramadan der Muslime zusammenfiel,
findet ein anderes offenes Festival
mit religiös-spirituellem
Schwerpunkt statt.
- Eine jüdisch-arabische
Frauengruppe trifft sich seit etwa drei
Jahren, um persönliche Erfahrungen
im ethnisch-kulturellen Kontext zu
bearbeiten und biografisch einzelne
Schicksale anzuschauen. Die Arbeit
mit den arabischen Frauen ist ein
Meilenstein in der interkulturellen
Arbeit, die auf arabischer Seite meist
sehr männlich geprägt erscheint.
- Der so genannte „Handarbeits-Bauwagen“ ist eine Werkstatt-Initiative arabischer und jüdischer
Frauen, die gemeinsam
Kinderspielzeug und einfache
Gebrauchsgegenstände aus Holz,
Textilien und Weidengeflecht
herstellen.
- Sprachkurse für Erwachsene,
Gesprächsgruppen und die
Möglichkeit persönlicher Beratungen
runden das Bild ab, das mit den
Jahren eine immer reichere Struktur
gewachsener persönlicher
Beziehungen aufweist.
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